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Gumpert wurde angeblich von Hong Kong Company gekauft

Nehmen Sie dies mit einem Körnchen Salz, aber es scheint, dass die deutsche Sportwagenfirma Gumpert von einer Gruppe ausländischer Investoren aus Hong Kong übernommen wurde.

Der Supercar-Hersteller hat im Jahr 2012 Konkurs angemeldet, nachdem ein potenzieller Investor von einem Deal zurückgewonnen hatte, der das Unternehmen retten sollte. Laut einer von GTSpirit genannten ungenannten Quelle besteht die Gruppe der neuen Investoren aus Kunden der Hong Kong SPS Automotive Performance. Diese spezielle Firma ist eine exotische Autowerkstatt in dem Land, so können wir nur annehmen, dass ihre Kunden eine Finanzkraft haben, die einen Supercar-Hersteller unterstützen könnte.

Gumpert wurde angeblich von Hong Kong Company gekauft

Die Firma Gumpert fertigte nur ein Modell, den Apollo. Obwohl das Auto in Bezug auf den Umsatz kein Reinfall war, konnte das Unternehmen keinen Gewinn aus seiner Herstellung ziehen und ging schließlich in Konkurs. Die Gumpert Apollo wurde nur für sieben Jahre hergestellt und wurde von Roland Mayer und Roland Gumpert, dem Gründer der Firma, entworfen.

Herr Gumpert war früher Ingenieur bei Audi und leitete dort die Entwicklung des berühmten quattro-Allradantriebs. Er war auch am Motorsport-Erfolg von Audi Sport beteiligt.

Zunächst wurde das Unternehmen mit Unterstützung von Audi gegründet und seine Entwürfe wurden mit Hilfe der Studenten der Universitäten München und Ingolstadt perfektioniert. Letzteres half den Jungs von Gumpert mit Windkanaltests, Prototypenbau, computergestützten Simulationen und anderen Entwicklungsschritten.

Gumpert bot drei Leistungsstufen für seine Apollo: 650 HP, 700 HP und 800 HP, Werte, die sogar in der heutigen Welt mehr als angemessen sind. Verantwortlich für diese Zahlen war ein Bi-Turbo-V8-Aggregat von Audi. Das 4,2-Liter-Kraftwerk wurde stark modifiziert, um den Bedürfnissen eines Supersportwagens gerecht zu werden. Es verfügte über Trockensumpfschmierung, sequentielle Mehrkanaleinspritzung und hydraulischen Ventilspielausgleich.

Das Ergebnis war ein “kompromissloses” Auto, das bereit für den Renneinsatz war, aber für die Straße geeignet war. Schade, dass die ursprüngliche Firma es finanziell nicht schaffte und das Schicksal anderer exotischer Autohersteller erlitt.

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